Chronik Abteilung
Der neu eingerichtete Lehrstuhl Geodynamik geht an Horst Neugebauer, welcher sich mit Modellierung komplexer Geosysteme befasste. Dazu gehörten sedimentologische und tektonische Muster und Prozesse im Rheinischen Schiefergebirge und in der Niederrheinischen Bucht. Er errichtete einen Sonderforschungsbereich (SFB 350) für die Jahre 1991 bis 2000 mit dem Thema »Wechselwirkung kontinentaler Stoffsysteme und ihrer Modellierung«, an dem sich fast alle geowissenschaftlichen Fachrichtungen beteiligten.
Die Institute für Geologie, Paläontologie und Mineralogie als Steinmann-Institut werden zusammengelegt und neu in die Bereiche Endogene Prozesse, Exogene Prozesse, Geophysik und Paläontologie gegliedert.
Stephen A. Miller übernimmt 2005 die Stelle von Horst Neugebauer und legt seinen Schwerpunkt auf Erdbebenphysik.
2007 wird Andreas Kemna auf die Professur für Angwandte Geophysik berufen. Hierbei befasst er sich schwerpunktmäßig mit er sich schwerpunktmäßig mit geophysikalischen Verfahren zur Erfassung und Charakterisierung von Strukturen und Fließ- und Transportprozessen im oberflächennahen Untergrund.
Die Arbeitsgruppe Angewandte Geophysik unter Leitung von Andreas Kemna wird zur Arbeitsgruppe Umweltgeophysik umbenannt.
In der Abteilung Geophysik wird die Arbeitsgruppe Geodynamik durch die Berufung und den Antritt von Prof. Dr. Marcel Thielmann in der Professur W2 Geophysik/Geodynamik neu gegründet.